5.000+
Haartransplantationen
30+
Jahre klinische Erfahrung
Unsere Philosophie
Haarmedizin beginnt in der Haut.
Haarausfall hat viele Ursachen — und nicht jede lässt sich operativ lösen. In unserer Facharztpraxis in der Münchner Innenstadt behandeln wir Haarausfall von der Diagnose bis zum Eingriff: von der dermatologischen Ursachenabklärung über konservative Haartherapien bis zur Haartransplantation mit der FUE-Methode.
Dermatologie, Haarmedizin und ästhetische Medizin sind bei uns keine getrennten Disziplinen — sie folgen einer medizinischen Logik. Haut und Haare sind biologisch untrennbar. Wer Haarausfall ärztlich behandelt, muss den Haarwachstumszyklus, die Kopfhautbiologie und die hormonellen Zusammenhänge kennen — nicht nur die operative Technik. Dasselbe gilt für ästhetische Eingriffe: Eine fundierte dermatologische Grundlage verändert, wie geplant, wie abgewogen und wie behandelt wird.
Dr. Karg und Dr. Rosenthal haben beide diesen Ausbildungsweg absolviert. Mit über 3.000 durchgeführten Haartransplantationen wissen wir, wann ein Eingriff sinnvoll ist — und wann nicht.
- Verband Deutscher Haarchirurgen (VDHC)
- European Hair Research Society (EHRS)
- Regelmäßige internationale Kongresse & Live-Surgery

Warum zu uns
Haarmedizin als Kernkompetenz
Dr. Sophie Karg und Dr. Sussan Rosenthal verbinden operative Tiefe mit dermatologischer Präzision. Haare und Haut sind biologisch untrennbar — deshalb gehören Dermatologie und Haarchirurgie in unserer Praxis zusammen.
Unsere Spezialisierung bedeutet: jede Transplantation wird von Fachärztinnen durchgeführt, die auch die Kopfhautgesundheit, hormonelle Faktoren und die langfristige Haarstabilität im Blick haben. Nicht als Zusatzangebot — sondern als medizinische Selbstverständlichkeit.
Von der Diagnostik bis zur Transplantation
Nicht jeder Haarausfall erfordert eine Transplantation. Deshalb bieten wir ein vollständiges Spektrum an Haartherapien — individuell abgestimmt auf Ihre Diagnose, Ihren Haartyp und Ihre Ziele.
Eine Haartransplantation im Ausland mag günstiger erscheinen — aber der Preis sagt nichts über das Ergebnis. In unserer Praxis erhalten Sie:
- Fachärztliche Durchführung — nicht durch angelernte Assistenten, sondern durch Dermatologinnen mit chirurgischer Spezialisierung
- Beratung, Eingriff und Nachsorge aus einer Hand — kein Wechsel zwischen Arzt und Klinik
- Deutsche Hygienestandards und medizinische Qualitätssicherung
- Sofortige Erreichbarkeit bei Fragen oder Komplikationen — nicht erst nach einem Rückflug
- Langfristige Betreuung — wir kennen Ihre Kopfhaut, Ihre Haarstruktur und Ihren Befund
Warum weniger Grafts oft das bessere Ergebnis liefern
Viele Kliniken bewerben ihre Leistungen über die Anzahl der transplantierten Grafts. Das ist aus medizinischer Sicht irreführend.
Entscheidend ist nicht, wie viele Haarfollikel entnommen werden, sondern welche — und wie viele davon dauerhaft anwachsen. Jeder Graft aus Ihrem Spenderbereich steht nur einmal zur Verfügung. Werden mehr entnommen als der Bereich verträgt, steigt die Belastung für das Gewebe, die Durchblutung leidet und die Anwachsquote sinkt. Im schlimmsten Fall gehen Grafts verloren — sowohl im Empfänger- als auch im Spenderbereich, dauerhaft.
Wir analysieren Ihren Spenderbereich vor dem Eingriff gründlich: Haarstruktur, Follikeldichte, Haargruppenverteilung. Auf dieser Grundlage planen wir die Anzahl und Zusammensetzung der Grafts — nicht nach Pauschalwert, sondern nach Ihrem tatsächlichen Befund.
Operative Haartherapie
FUE-Haartransplantation
Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) ist der Goldstandard der modernen Haartransplantation. Einzelne Haarfollikel werden schonend aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen und präzise in die kahlen oder lichten Stellen eingesetzt.
Vorteile der FUE-Methode:
- Keine lineare Narbe — ideal auch für Kurzhaarfrisuren
- Minimalinvasiv mit schnellerer Heilung
- Natürliche Ergebnisse durch individuelle Wuchsrichtung
- Ambulant unter örtlicher Betäubung
- Dauerhafte Ergebnisse — transplantierte Haare fallen nicht aus
Konservative Haartherapie
PRP-Therapie (Eigenblutbehandlung)
Bei der PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma) wird Ihr eigenes Blut aufbereitet und das plättchenreiche Plasma gezielt in die Kopfhaut injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren stimulieren die Haarfollikel und fördern neues Haarwachstum.
Einsatzgebiete:
- Beginnender und diffuser Haarausfall
- Unterstützung nach Haartransplantation
- Stärkung dünner werdendes Haar
- Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
Empfohlen werden 3–4 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen, gefolgt von Erhaltungsbehandlungen.
PRP-Beratung buchenKonservative Haartherapie
Mesotherapie für die Haare
Bei der Mesotherapie werden individuell zusammengestellte Wirkstoffkombinationen — Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und durchblutungsfördernde Substanzen — in geringen Mengen direkt in die Kopfhaut injiziert.
Wirkung:
- Verbesserte Nährstoffversorgung der Haarwurzeln
- Stimulation der Durchblutung in der Kopfhaut
- Verlangsamung des Haarausfalls
- Stärkung der bestehenden Haarstruktur
Die Mesotherapie eignet sich besonders als Ergänzung zur PRP-Therapie oder nach einer Haartransplantation.
Termin vereinbarenDer erste Schritt
Haarausfall-Diagnostik
Bevor wir behandeln, verstehen wir. Unsere umfassende Haarausfall-Diagnostik bildet die Grundlage jeder Therapieempfehlung und umfasst:
Unsere Diagnostik:
- Trichoskopie — Digitale Analyse der Kopfhaut und Haarfollikel unter Vergrößerung
- Blutanalyse — Überprüfung hormoneller und nährstoffbedingter Ursachen
- Haardichtemessung — Digitale Erfassung der aktuellen Haardichte
- Anamnese — Familiäre Vorbelastung, Medikamente, Lebensstil
Auf Basis der Ergebnisse empfehlen wir Ihnen die optimale Behandlung — ob konservativ oder operativ.
Diagnostik-Termin buchenIndividuelle Lösungen
Für jeden Haarausfall die richtige Therapie
Androgenetische Alopezie beim Mann
Der erblich bedingte Haarausfall ist die häufigste Form und betrifft ca. 80 % aller Männer im Laufe ihres Lebens. Typisch sind Geheimratsecken, eine zurückweichende Haarlinie und lichter werdendes Haar am Oberkopf.
Unsere Therapieoptionen:
- FUE-Haartransplantation für dauerhafte Wiederherstellung
- PRP-Therapie zur Verlangsamung des Haarausfalls
- Mesotherapie zur Stärkung bestehender Haare
- Medikamentöse Therapie
In der Erstberatung analysieren wir Ihr individuelles Haarausfallmuster nach der Norwood-Hamilton-Skala und empfehlen die optimale Behandlungsstrategie.
Haarausfall bei Frauen — häufiger als gedacht
Rund 40 % der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter sichtbarem Haarausfall. Anders als bei Männern zeigt sich weiblicher Haarausfall meist als diffuse Ausdünnung im Scheitelbereich — die Haarlinie bleibt oft erhalten.
Häufige Ursachen:
- Androgenetische Alopezie (erblich bedingt)
- Hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre, Pille)
- Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen
- Stressbedingter Haarausfall (Telogeneffluvium)
Eine gründliche Diagnostik ist bei Frauen besonders wichtig, da die Ursachen vielfältiger sind. Eine Haartransplantation kann auch bei Frauen hervorragende Ergebnisse erzielen — vorausgesetzt, die Ursache ist abgeklärt.
Barttransplantation — Für einen volleren Bart
Ein lückenhafter oder ungleichmäßiger Bartwuchs kann mit einer Barttransplantation dauerhaft korrigiert werden. Dabei werden Haarfollikel aus dem Hinterkopf entnommen und in die gewünschten Bartbereiche eingesetzt.
Geeignet bei:
- Lückenhaftem oder ungleichmäßigem Bartwuchs
- Narben im Bartbereich (z.B. nach Verletzungen oder Akne)
- Fehlendem Bartwuchs an Wangen, Kinn oder Koteletten
Die Ergebnisse sind dauerhaft und natürlich — die transplantierten Haare wachsen wie normales Barthaar und können rasiert, getrimmt und gestylt werden.
Augenbrauentransplantation — Natürliche Fülle
Dünne, lückenhafte oder fehlende Augenbrauen — ob durch Überzupfen, Narben, Alopecia areata oder altersbedingten Ausfall — können mit einer Augenbrauentransplantation dauerhaft wiederhergestellt werden.
Besonderheiten:
- Höchste Präzision erforderlich — jedes Haar wird einzeln in die richtige Wuchsrichtung gesetzt
- Natürliches Ergebnis dank feinster Follikeleinheiten
- Ca. 100–400 Grafts pro Augenbraue
- Ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung
Das Ergebnis: dauerhaft natürlich aussehende Augenbrauen, die wachsen und sich wie echte Brauen verhalten.
FAQs zu Haartransplantation & Haartherapie
Die Kosten hängen vom Umfang der Behandlung ab — insbesondere von der Anzahl der benötigten Grafts. Im persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie einen individuellen und transparenten Kostenplan.
Der Eingriff dauert je nach Anzahl der Grafts zwischen 4 und 8 Stunden. Er wird ambulant unter örtlicher Betäubung in unserer Praxis in der Theatinerstraße durchgeführt. Sie können währenddessen Musik hören oder Filme schauen — viele Patienten empfinden den Tag als überraschend entspannt.
Nein. Die Behandlung wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist weitgehend schmerzfrei. Das Setzen der Betäubung kann ein leichtes Piksen verursachen. Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen und ein Spannungsgefühl auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage abklingen. Schmerzmittel werden vorsorglich mitgegeben, sind aber selten nötig.
Die transplantierten Haare fallen zunächst aus — das ist die normale Shedding-Phase nach 2–6 Wochen. Ab dem 3.–4. Monat beginnt das neue Haarwachstum. Nach 8–10 Monaten ist das Ergebnis deutlich sichtbar. Das endgültige Resultat mit voller Haardichte erreichen Sie nach 12–18 Monaten.
Wir verwenden ausschließlich die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction). Dabei werden einzelne Haarfollikel schonend aus dem Spenderbereich entnommen und in die gewünschten Bereiche eingesetzt. Die FUE-Technik hinterlässt keine lineare Narbe, ermöglicht eine schnellere Heilung und liefert besonders natürliche Ergebnisse.
Ja, absolut. Rund 40 % unserer Haarausfall-Patientinnen sind Frauen. Die Haartransplantation kann bei Frauen hervorragende Ergebnisse erzielen — besonders bei erblich bedingtem Haarausfall im Scheitelbereich oder an der Haarlinie. Eine gründliche Diagnostik ist bei Frauen besonders wichtig, da die Ursachen vielfältiger sein können als bei Männern.
Die Haartransplantation verpflanzt Haarfollikel in kahle Bereiche — sie stellt Haare dort wieder her, wo keine mehr wachsen. Die PRP-Therapie hingegen stärkt und stimuliert bestehende, geschwächte Haarfollikel. Beide Methoden können kombiniert werden: PRP nach einer Transplantation verbessert die Anwachsrate und stärkt das umliegende Haar.
Eine Haartransplantation ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Private Krankenversicherungen können in Einzelfällen einen Teil der Kosten erstatten — wir beraten Sie gerne dazu. Wir bieten flexible Ratenzahlungsoptionen an.
Die meisten Patienten können nach 2–3 Tagen wieder leichte Bürotätigkeiten aufnehmen. Körperliche Arbeit und Sport sollten für 2–4 Wochen vermieden werden. Die Rötungen im Empfangsbereich klingen nach ca. 1–2 Wochen ab und lassen sich in der Zwischenzeit gut mit einer Kappe abdecken.
Nein. Die transplantierten Haarfollikel werden aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen — diese Haare sind genetisch resistent gegen Haarausfall. Sie behalten diese Eigenschaft auch nach der Verpflanzung und wachsen dauerhaft an der neuen Stelle. Das Ergebnis ist lebenslang.
Die Anzahl der benötigten Grafts hängt von der Größe der kahlen Fläche und der gewünschten Dichte ab. Als grobe Orientierung: Geheimratsecken erfordern ca. 800–1.500 Grafts, eine Verdichtung der Tonsur ca. 1.500–3.000 Grafts. In der Erstberatung messen wir die Fläche genau und erstellen eine präzise Planung.
Bei uns werden Beratung, Eingriff und Nachsorge aus einer Hand durchgeführt — von Fachärztinnen für Dermatologie, nicht von angelerntem Personal. Sie haben einen festen Ansprechpartner für die gesamte Behandlung und Nachsorge. Alle Eingriffe finden unter deutschen Hygienestandards und Qualitätsrichtlinien statt. Bei Komplikationen sind wir sofort erreichbar — das ist bei Eingriffen im Ausland oft nicht der Fall.
