Biostimulation: Kopfhautqualität als Grundlage für stabilen Haarwuchs
Bei Haarausfall lohnt es sich, nicht nur das Haar, sondern auch die Kopfhaut als „Basisgewebe“ zu betrachten. Eine trockene, empfindliche oder entzündlich gereizte Kopfhaut kann die Haarqualität negativ beeinflussen – und umgekehrt kann eine stabilere Kopfhaut dazu beitragen, dass bestehende Haarfollikel besser arbeiten. Polynukleotide werden in der ästhetisch-regenerativen Medizin als Biostimulatoren eingesetzt, um Gewebeprozesse zu unterstützen – insbesondere durch Verbesserung der Hydration, des antioxidativen Milieus und regenerativer Impulse im Gewebe.
Für die Kopfhaut bedeutet das: Polynukleotid-Therapien zielen auf eine Optimierung des Umfelds ab, in dem Haarfollikel verankert sind. Sie sind kein Ersatz für eine Transplantation, können aber als Kur oder als Ergänzung zu PRP/PRF/Mesotherapie sinnvoll sein – besonders dann, wenn neben Haarausfall auch Kopfhauttrockenheit, Spannungsgefühl oder Qualitätsverlust im Vordergrund stehen.
