PRP / Autologous blood

For rejuvenated skin and reduced dark circles

ab€350,00

Quick Facts

Dauer ca. 30–45 Minuten
Anwendungen meist Kur aus mehreren Sitzungen
Auffrischung alle 3–6 Wochen, individuell
Anesthesie keine oder auf Wunsch lokal
Schonzeit keine, ggf. Rötung 1–2 Tage

Regeneration aus körpereigenen Wachstumsfaktoren

Die Haut verfügt über ein hohes Regenerationspotenzial – vorausgesetzt, die biologischen Voraussetzungen stimmen. Mit zunehmendem Alter, durch UV-Strahlung, Stress oder entzündliche Prozesse nimmt die körpereigene Fähigkeit zur Reparatur jedoch ab. Die Folge sind ein unruhiges Hautbild, nachlassende Spannkraft, feine Linien oder eine verzögerte Wundheilung.

Die PRP-Eigenblutbehandlung nutzt genau diese natürlichen Reparaturmechanismen. PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma, das aus dem eigenen Blut gewonnen wird. Blutplättchen enthalten eine Vielzahl an Wachstumsfaktoren, die bei Verletzungen oder Gewebeschäden eine zentrale Rolle spielen. Sie steuern Zellneubildung, Kollagensynthese und Gefäßregeneration.

Bei der PRP-Therapie werden diese Wachstumsfaktoren gezielt konzentriert und in die Haut eingebracht, um regenerative Prozesse anzuregen. Ziel ist keine Volumenveränderung, sondern eine nachhaltige Verbesserung der Hautqualität. Die Haut wirkt frischer, gleichmäßiger und widerstandsfähiger. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, gilt PRP als besonders gut verträglich und natürlich.

Für wen geeignet?

Die PRP-Eigenblutbehandlung eignet sich für Patientinnen und Patienten, die eine Verbesserung der Hautqualität, -struktur und -regeneration wünschen. Besonders sinnvoll ist sie bei müder, fahler Haut, feinen Linien, vergrößerten Poren oder nachlassender Spannkraft. Auch zur Unterstützung der Hautregeneration nach ästhetischen Eingriffen oder bei narbigen Veränderungen kann PRP eingesetzt werden.

Bei akuten Infektionen, entzündlichen Hauterkrankungen im Behandlungsareal oder bestimmten Blut- und Gerinnungsstörungen sollte auf eine PRP-Behandlung verzichtet werden. Auch bei unrealistischen Erwartungen an sofortige oder volumengebende Effekte ist eine ausführliche Beratung erforderlich.

Ablauf & Planung

Zu Beginn wird eine kleine Menge Blut aus einer Vene entnommen. Dieses wird in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet, um das plättchenreiche Plasma zu gewinnen. Das gewonnene PRP wird anschließend mittels feiner Mikroinjektionen gezielt in die Haut eingebracht oder flächig verteilt. Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert inklusive Aufbereitung in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten.

Für eine nachhaltige Hautregeneration wird häufig eine Kur aus mehreren Sitzungen empfohlen. Die genaue Anzahl richtet sich nach Hautzustand, Behandlungsziel und individueller Reaktion. Auffrischungen in größeren Abständen können sinnvoll sein, um das Ergebnis zu stabilisieren.

Vor der Behandlung sollte ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden, um die Blutentnahme zu erleichtern. Blutverdünnende Medikamente sollten – sofern medizinisch vertretbar – vorübergehend pausiert werden. Die Haut sollte am Behandlungstag frei von Make-up, Cremes oder irritierenden Wirkstoffen sein.

Ergebnisse

Nach der PRP-Behandlung kann es zu leichten Rötungen, Schwellungen oder einem Spannungsgefühl kommen, die meist innerhalb kurzer Zeit abklingen. Die Haut sollte in den ersten 24 Stunden geschont werden. Intensive Hitze, Sauna, Sport oder starke UV-Exposition sollten vorübergehend vermieden werden.

Die Wirkung der PRP-Behandlung entwickelt sich schrittweise. Erste Verbesserungen der Hautstruktur können nach einigen Wochen sichtbar werden. Da die Kollagenneubildung Zeit benötigt, zeigt sich das volle Ergebnis meist über mehrere Monate. Die Haut wirkt insgesamt frischer, gleichmäßiger und vitaler.

Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist das Risiko für allergische Reaktionen äußerst gering. Mögliche Nebenwirkungen beschränken sich meist auf vorübergehende Rötungen, kleine Hämatome oder leichte Schwellungen an den Injektionsstellen.

FAQs

Kann PRP mit anderen ästhetischen Behandlungen kombiniert werden?

Ja, PRP wird sehr häufig als ergänzende Therapie eingesetzt. Besonders in Kombination mit Microneedling, Laserbehandlungen oder anderen regenerativen Verfahren kann es die Ergebnisse unterstützen.

Wie schnell zeigen sich sichtbare Veränderungen der Haut?

PRP wirkt nicht sofort sichtbar im Sinne eines klassischen Fillers. Die Hautverbesserung erfolgt schrittweise, da natürliche Regenerationsprozesse angeregt werden. Erste Veränderungen können nach einigen Wochen wahrgenommen werden.

Für welche Hautzustände ist PRP besonders geeignet?

PRP wird häufig bei müder, fahler oder gestresster Haut eingesetzt. Auch bei feinen Linien oder als regenerative Begleittherapie nach Laser- oder Needling-Behandlungen kann PRP sinnvoll sein, um Heilungsprozesse zu unterstützen.

Wie wirkt PRP auf die Haut auf biologischer Ebene?

PRP nutzt konzentrierte Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut, die an Reparatur- und Regenerationsprozessen beteiligt sind. Diese Wachstumsfaktoren fördern die Zellaktivität, die Durchblutung und die Neubildung von Kollagen, was sich positiv auf Hautqualität und Ausstrahlung auswirken kann.