Masseter

Für ein schmaleres, eleganteres Gesichtsprofil

ab€650,00

Quick Facts

Dauer ca. 30 Minuten
Anwendungen 1
Auffrischung 4–6 Monate

Entspannung des Kaumuskels zur Behandlung von Bruxismus und Gesichtsverschmälerung

Der Musculus masseter ist einer der kräftigsten Muskeln des menschlichen Körpers und maßgeblich für das Kauen verantwortlich. Bei Überaktivität – häufig im Rahmen von Bruxismus (Zähneknirschen oder -pressen) – kann es zu funktionellen Beschwerden wie Kiefer- und Kopfschmerzen, Zahnschäden sowie zu einer Volumenzunahme des unteren Gesichtsdrittels kommen.

Durch die gezielte Injektion eines Muskelrelaxans in den Masseter wird die übermäßige Muskelspannung reduziert. Funktionell führt dies zu einer Entlastung des Kiefergelenks, ästhetisch zu einer allmählichen Verschmälerung der unteren Gesichtspartie und einer harmonischeren Gesichtsform.

Für wen geeignet?

Die Behandlung eignet sich für Personen mit Bruxismus, nächtlichem Zähneknirschen, Kiefer- oder Spannungsschmerzen sowie für Patient:innen mit stark ausgeprägter Massetermuskulatur, die eine Verschmälerung des unteren Gesichts wünschen.

Bei neuromuskulären Erkrankungen, akuten Entzündungen im Kieferbereich, bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff sowie während Schwangerschaft und Stillzeit sollte von einer Behandlung abgesehen werden.

Ablauf & Planung

Zu Beginn erfolgt eine klinische Untersuchung des Kieferbereichs. Der Masseter wird durch Zusammenbeißen der Zähne palpatorisch dargestellt und seine Aktivität beurteilt.

Anschließend wird das Muskelrelaxans in definierte Injektionspunkte in den Masseter injiziert. Die Injektion erfolgt in der Regel in zwei Muskelzonen pro Seite, teilweise in unterschiedlichen Muskelschichten, um eine gleichmäßige und kontrollierte Entspannung zu erzielen. Die Dosierung wird individuell angepasst, um die Kaumuskulatur zu entlasten, ohne die normale Kaufunktion einzuschränken.

In der Regel genügt eine Behandlung. Bei ausgeprägtem Bruxismus oder starkem Muskelvolumen können Auffrischungen nach mehreren Monaten sinnvoll sein.

Keine Vorbereitung notwendig.

Ergebnisse

In den ersten 24 Stunden sollten intensive sportliche Aktivitäten, Kieferbelastung durch starkes Kauen (z. B. Kaugummi) sowie Druck oder Massage im Behandlungsareal vermieden werden.

Die muskuläre Entspannung beginnt nach wenigen Tagen und ist nach etwa 7–14 Tagen vollständig ausgeprägt. Funktionell berichten viele Patient:innen über eine deutliche Reduktion von Kieferspannung, Kopfschmerzen und nächtlichem Zähneknirschen.

Ästhetisch zeigt sich über mehrere Wochen hinweg eine schrittweise Reduktion des Muskelvolumens, wodurch das untere Gesicht schmaler und konturierter wirkt. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel 4–6 Monate, bei wiederholten Behandlungen oft länger.

Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Druckempfindlichkeit, leichte Schwellungen oder kleine Hämatome. In seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden Ermüdung der Kaumuskulatur kommen, die sich spontan zurückbildet.

FAQs

Gibt es funktionelle Einschränkungen beim Kauen?

Kurzzeitig kann sich das Kauen ungewohnt anfühlen, normalisiert sich jedoch meist rasch. Dauerhafte Einschränkungen sind bei fachgerechter Dosierung nicht zu erwarten.

Wann setzt die Wirkung ein und wie lange hält sie an?

Die muskuläre Entspannung beginnt meist nach 1–2 Wochen. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel 4–6 Monate.

Verändert sich dadurch die Gesichtsform?

Bei stark ausgeprägtem Masseter kann sich das Muskelvolumen über Wochen reduzieren. Dadurch wirkt das Gesicht häufig schmaler. Dieser Effekt ist individuell unterschiedlich und entwickelt sich langsam.

Wie hilft Botulinumtoxin bei dieser Problematik?

Botulinumtoxin reduziert die Muskelkraft, indem es die neuromuskuläre Signalübertragung hemmt. Dadurch lassen Pressen und Knirschen nach, der Muskel entspannt sich und Beschwerden können abnehmen.

Welche Rolle spielt der Masseter bei Bruxismus und Gesichtsform?

Der Musculus masseter ist einer der stärksten Kaumuskeln. Bei nächtlichem Zähneknirschen oder starkem Pressen ist er oft dauerhaft überaktiv, was zu Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und einer Verbreiterung des unteren Gesichtsdrittels führen kann.