Mesotherapie

Für kräftigeres und dichteres Haar 

ab€180,00

Quick Facts

Dauer ca. 15–20 Minuten
Anwendungen häufig Kur (z. B. 6–10)
Auffrischung meist 1–2 Wochen (Aufbau), dann Erhaltungstherapie
Anesthesie keine
Schonzeit keine

Mesotherapie: Wirkstoffe gezielt dorthin, wo Haarwurzeln sie brauchen

Haarausfall hat viele Ursachen: genetische Veranlagung, hormonelle Umstellungen, Stress, Nährstoffdefizite oder entzündliche Kopfhautveränderungen. Unabhängig vom Auslöser gilt: Damit Haare stabil wachsen können, brauchen die Haarfollikel ein gut versorgtes, entzündungsarmes Umfeld.

Die Mesotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem eine individuell abgestimmte Wirkstoffmischung mithilfe feinster Mikroinjektionen direkt in die Kopfhaut eingebracht wird. Im Gegensatz zu Pflegeprodukten, die nur oberflächlich wirken, oder Nahrungsergänzungsmitteln, die den Weg über Verdauung und Blutkreislauf nehmen, setzt die Mesotherapie direkt am Zielgewebe an. Ziel ist, die Mikrozirkulation und den lokalen Stoffwechsel zu unterstützen und die Kopfhautbedingungen für aktive Haarfollikel zu verbessern.

Wichtig: Mesotherapie kann keine „neuen“ Haarfollikel erzeugen. Sie ist am sinnvollsten, solange die Haarwurzeln noch vorhanden und reaktivierbar sind.

Für wen geeignet?

Mesotherapie eignet sich besonders bei:

  • diffuser Ausdünnung und insgesamt dünner werdendem Haar
  • beginnender androgenetischer Alopezie (als Baustein im Gesamtkonzept)
  • stressassoziiertem Haarverlust (nach Diagnostik)
  • hormonellen Umstellungen (z. B. nach Schwangerschaft oder in den Wechseljahren – nach ärztlicher Einordnung)
  • begleitend nach Haartransplantation zur Unterstützung von Kopfhaut und Haarqualität

Entscheidend ist eine vorherige ärztliche Abklärung, damit die Therapie wirklich zielgerichtet ist.

Mesotherapie ist weniger geeignet, wenn:

  • in den betroffenen Arealen keine aktiven Haarfollikel mehr vorhanden sind
  • akute Entzündungen, Infekte oder stark gereizte Kopfhaut vorliegen (zuerst Ursachenbehandlung)
  • eine unbehandelte Grunderkrankung den Haarverlust antreibt (z. B. starker Eisenmangel, Schilddrüsenstörung) – dann steht zunächst die Korrektur der Ursache im Vordergrund

Ablauf & Planung

  1. Anamnese & Haaranalyse: Verlauf, Muster und mögliche Auslöser werden besprochen.
  2. Therapieplanung: Auswahl bzw. Zusammenstellung einer passenden Wirkstoffkombination (z. B. Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente, bioregulative Komponenten – abhängig von Ziel und Befund).
  3. Behandlung: Mikroinjektionen werden in die betroffenen Areale gesetzt. Die Behandlung ist ambulant und dauert meist 15–20 Minuten.
  4. Verlaufskontrolle

In der Regel ist eine Mesotherapie als Kur am effektivsten. Häufig wird eine Aufbauphase mit mehreren Sitzungen empfohlen, gefolgt von Auffrischungen. Der genaue Plan wird individuell auf den Patienten zugeschnitten.

Keine Vorbereitung notwendig.

Ergebnisse

Keine Ausfallzeit. Kurzzeitig sind Rötung, leichte Schwellung oder Druckempfindlichkeit möglich.

Haarwachstum ist langsam und zyklisch. Erste Veränderungen können nach ca. 2-3 Monaten auffallen (z. B. weniger Ausfall, bessere Struktur). Eine stabile Beurteilung ergibt sich meist über mehrere Monate. Ziel ist vor allem eine Verbesserung der Haarqualität und eine Stabilisierung – das individuelle Ergebnis kann variieren.

Möglich sind vorübergehende Rötung, kleine Hämatome, Schwellung oder ein Spannungsgefühl. Schwerwiegende Komplikationen sind bei fachgerechter Durchführung selten.

FAQs

Wie lange hält das Ergebnis der Mesotherapie bei Haarausfall?

Das Ergebnis kann lang anhaltend sein – vor allem, wenn die auslösenden Faktoren (z. B. Nährstoffmangel, Stress, Entzündungen, hormonelle Einflüsse) mitbehandelt werden. Nach der Initialphase sind Auffrischungen alle 3–6 Monate häufig sinnvoll, um das Resultat zu stabilisieren und Rückfälle zu vermeiden.

Ist die Mesotherapie schmerzhaft?

Dank moderner Applikation (z. B. Vital Injector 2) wird die Behandlung meist als kaum spürbar beschrieben. Üblich ist ein leichtes Kribbeln, Druckgefühl oder kurzes Piksen. Eine Betäubung ist häufig nicht erforderlich; bei sehr empfindlicher Kopfhaut kann sie im Einzelfall dennoch erwogen werden.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Typischerweise empfehlen wir 8–10 Sitzungen, häufig im wöchentlichen Abstand (je nach Protokoll auch alle 1–2 Wochen). Die regelmäßige Stimulation unterstützt, die Haarwurzel über einen zusammenhängenden Zeitraum zu aktivieren. Anschließend kann – je nach Verlauf – ein Erhaltungsintervall sinnvoll sein.